Das ca. 265 km lange Kanalnetz mit seinen Pumpwerken, technischen Einrichtungen und Sonderbauwerken erfordert eine ständige Überwachung, regelmäßige Reinigung und kontinuierliche Instandhaltung, da die Anlagen im täglichen Einsatz unter extremen Bedingungen verlässlich funktionieren müssen. Im Rahmen der Eigenüberwachungsverordnung muss der Zustand der Infrastruktur erfasst werden und die umfängliche Dokumentation erfolgen. Neben dem Betrieb werden Erschließungsmaßnahmen begleitet und strategische Zukunftsplanungen erstellt.
Die Ableitung erfolgt in Lindau im sogenannten Trennsystem, d.h. Schmutz- und Regenwasser werden in unterschiedlichen Kanalnetzen abgeleitet: Das Schmutzwasser gelangt direkt zur Kläranlage, das Regenwasser direkt oder über einen Bach in den Bodensee eingeleitet.